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| Machame
Route |
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| Umbwe Route |
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Machame/Umbwe Tagesaufstieg
Es ist Sitte, den Uhuru Peak in der zweiten Nachthälfte zu besteigen.
Glühwürmchengleich ziehen die Gruppen mit Stirnlampen durch
die eiskalte Nacht. Man hat überspitzt ausgedrückt bei schwacher
Kondition die Wahl zwischen ersticken und erfrieren. Wenn man zur rechten
Zeit oben ist, also nach ca. 6 Stunden, ist der Lohn ein Sonnenaufgang über
Afrika. Wir empfehlen den Aufstieg am frühen Morgen zu beginnen.
Man sieht, was noch zu schaffen ist, die Sonne wärmt und man kann
auch mal 10 Minuten Pause machen, um sich auszuruhen. Zwischen 12.00
und 14.00 Uhr sollte man die 5895 m geschafft haben und da es schon wärmer
ist kann man auch länger als 5 Minuten auf dem Kilimanjaro verweilen.
Spätestens zum Abendbrot ist die Gruppe zurück im Barafu Camp
und übernachtet dort noch einmal auf 4800 m. Wir nutzen das neu
auf einem Plateau eingerichtete, höher gelegene zweite Barafu Camp
für eine kleine zusätzliche Campgebühr. Das Camp hat keine
Toiletten, so dass wir auch ein Toilettenzelt mittragen müssen.
Die Tour hat eine Gesamtlänge von sieben Tagen, mit dem Abstieg
zum Mweka Camp am Tag 6 und dem Auschecken am Mweka Gate am Tag 7.
Unterschiedliche Ansichten gibt es zur Menge der Wolken am Morgen und
am Mittag. Wolken bilden sich am Kilimanjaro fast jeden Tag, steigen
jedoch nicht immer bis zur Spitze hoch. Im ungünstigen Fall steht
man oben im Nebel, aber natürlich gibt es auch für den morgendlichen
Blick über Afrika oder zumindest über Afrikas Wolken keine
Garantie. Es ist alles Adventure... |
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| Kilimanjaro Crater |
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Dem
Himmel so nah - das Camp im Krater
Die Besteigung mit Kraterübernachtung haben wir neu in unser Programm
aufgenommen. Wir gehen nicht durch den Western Breach, der immer noch
gesperrt ist, nachdem Anfang Januar 2006 drei Wanderer durch Steinschlag
umgekommen sind.
Wir beginnen die Besteigung über die Machame oder Umbwe Route.
Die Umbwe Route verläuft durch den Regenwald parallel zur Machame
Route. Der Weg wurde nau auch ausgebaut wie die Machame Route
wird aber immer noch von weniger
Wanderern begangen.
Am Ende des zweiten Tages trifft man im Barranco Camp auf die Wanderer,
die
über die Machame Route kommen. In den nachfolgenden 2 Tagen gewinnen
wir langsam an Höhe. Die Stationen sind das Karanga Valley und
das Barafu Camp. Normalerweise würde man um Mitternacht oder gegen
1.00 Uhr vom Barafu Camp zum Gipfelsturm starten und am gleichen Tag
bis zum Mweka Camp absteigen. Die Übernachtung im Krater macht
es möglich,
den Aufstieg zum Krater am Morgen zu beginnen. Der Lohn sind völlig
neue Aussichten auf den Mawenzi und das umliegende Tiefland und Einsichten
in den Krater. Die leider schmelzenden Gletscher können bei nicht
zu hohem Schnee intensiv erkundet werden. Nach einer Nacht in über
5700m Höhe
besteigen wir die letzte verbleibende Erhöhung, den Uhuru Paek
ebenfalls am Morgen und steigen dann entspannt über die Mweka Route
bis zum Mweka Camp ab. Am letzten Tag treffen wir gegen 14.00 am Mweka
Gate ein. Die Tour dauert 7 Tage. Wenn die Machame Route als Einstieg
gewählt wird,
entfällt das Camp im Karanga Valley, weil das Shira Camp als zweites
Camp vor dem Barranco Camp genutzt wird. Ein
ausführlicher Tourbericht von Jutta Deters hier.
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Es muss nicht immer die
Spitze sein (Summit Circuit)
Wer aus unterschiedlichen Gründen den Uhuru Peak nicht besteigen
möchte, kann sich ihm trotzdem nähern. Es gibt einen Trail zwischen
3000 und 4700m um den Kilimanjaro herum (Southern Circuit, Northern Circuit).
Diese Wanderung mit Zeltübernachtung führt durch alle Landschaften
außer den Gletschern, ist anspruchsvoll und meditativ, da von wenigen
Wanderern begangen. 8 Tage in der grandiosen Landschaft wandern wir im
Uhrzeigersinn und wer sich kurzfristig entschließt, doch aufzusteigen
hat am vorletzten Tag die Gelegenheit dazu. Die Gipfelstürmer werden
von einem Teil der Mannschaft begleitet, während der andere Teil
der Gruppe schon am Morgen zum letzten Camp absteigt.
Der Rundweg beginnt und endet im Regenwald, verläuft durch Hochmoor,
Täler, an über uns in der Sonne leuchtenden Gletschern vorbei
und bietet an der Nordseite des Kibo den Fernblick nach Kenia in den Amboseli-Nationalpark
und bei klarem Wetter bis zum Mt. Kenia. Wir empfehlen die Tour auch besonders
für Naturliebhaber und Fotografen und bieten zwei Schwierigkeitsgrade
an, die sich in der Steilheit und Länge der Tagesetappen unterscheiden.
Die Bergwanderung kann man gut mit einer anschließenden Safari abrunden
oder einem Badeurlaub auf Sansibar.
Variante 1:
Tag 1: Anreise
Tag 2: Vorbereitung und Einweisung
Tag 3: Machame Gate (1800m) – Machame Camp (3000m); 5 Stunden
Tag 4: Machame Camp – Shira Camp (3900m); 4 – 5 Stunden; Ausflug
zur Shira Cathedral
Tag 5: Shira Camp – Amboseli View Camp (4100); 7 – 9 Stunden
Tag 6: Amboseli View Camp – Third Cave (3800m); 5 – 6 Stunden
Tag 7: Third Cave – Kibo Hut Camp (4700m); 5 – 6 Stunden
Tag 8: Kibo Hut Camp – Barafu (4550m); 3 Stunden
Tag 9a: Barafu – Mweka Camp (2800m); 7 Stunden)
Alternativ Tag 9b: Barafu – Uhuru Peak – Mweka Camp; 16-18
Stunden
Tag 10: Mweka Camp – Mweka Gate (1700m); 5 Stunden
Tag 11: Reserve - oder Erholungstag
Tag 12: Abreise
Variante 2 (Anspruchsvoller, da steiler und längere Tagesetappen):
Tag 3: Umbwe Gate – Umbwe Camp (2900m); 6 – 7 Stunden
Tag 4: Umbwe Camp – Barranco Camp (3900m); 5 – 6 Stunden
Tag 5: Barranco Camp – Shira Camp (3800m); 6 – 7 Stunden
Tag 6: Shira Camp – Amboseli View Camp (4100m); 7 – 9 Stunden
Tag 7: Amboseli View Camp – School Hut Camp (4800m); 9 – 11
Stunden
Tag 8: School Hut – Barafu (4550m); 4 – 5 Stunden |
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| Lemosho Route |
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Lemosho
Die Lemosho Route bietet die größte Wahrscheinlichkeit, den
Gipfel zu erreichen, einfach weil sie die längste ist und am 6. oder
7. Tag zum Uhuru Peak führt. Am Ende des dritten Tages geht die Lemosho
Route am Shira Plateau in die Machame Route über. In den ersten drei
Tagen läuft man durch Regenwald, der im Unterschied zur Machame Route
reich an Tieren ist, wie Elefanten oder schwarze und weiße Colubus,
eine Affenart.
Wir empfehlen die Lemosho Route für ambitionierte Bergwanderer,
die die 20% Quote des Scheiterns senken wollen. Bedenken Sie, dass Bergsteiger
am Mt. Everest mehrere Wochen einplanen, um sich an die Höhe zu gewöhnen.
Die Lemosho-Route wird von weniger Bergwanderern begangen als die Marangu-
oder Machame-Route, oft aus Kostengründen. Die Nationalparkgebühren
sind pro Tag zu entrichten und natürlich auch die Kosten für
die Mannschaft und die Ausrüstung. Wer nicht auf den Preis schauen
muss, aber unbedingt sein Foto haben möchte vor dem Schild in 5895
Höhe, sollte die Lemosho-Route in Erwägung ziehen.
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Bergwandern am Mt. Meru
Ein Aufstieg auf den Vulkan Mt. Meru ist hervorragend als Vorbereitung
für die Kilimanjaro Bezwingung geeignet. Man gewöhnt sich an
die Höhe (4.566m) und man testet die Ausrüstung und kann am
Ruhetag zwischen den beiden Bergen Dinge verbessern. Das wichtigste aber
ist, dass man den ungewöhnlichen Nachtaufstieg übt. Es ist nicht
durchgängig angenehm, in einer dunklen und leider auch in Afrika
in diesen Höhen kalten Nacht auf einen Berg zu steigen.
Wir
bieten eine 3- oder 4-Tages-Tour
. Geschlafen wird in „Schweizer“
Hütten, die man nicht in Afrika vermutet. Bis fast auf Gipfelhöhe
trifft man Tiere, insbesondere Büffel und in niedrigeren Höhen
auch Giraffen, Elefanten, Warzenschweine, Antilopen, Paviane und viele
Vögel. Damit die Begegnung freundlich verläuft begleitet ein
bewaffneter Ranger die Gruppe. Man durchläuft Grasland, Bergwald,
Moore, Gebiete mit „Riesenheidekraut“ und die karge Hochgebirgszone
– ein unvergessliches Erlebnis, da es eine Wander-Safari und eine
Bergtour vereint.
Wanderungen:
| Tag |
h |
Beschreibung |
| 1 |
3 |
Fahrt zum Momela Park Gate (1.500m). Die Route führt durch
Grasland voller wilder Tiere zur Miriakamba Hut (2.470m). |
| 2 |
3 |
Aufstieg durch Bergwald und Heidekraut zur Saddle
Hut (3.500m). Ein geführter Aufstieg auf den Little Mt. Meru
(ca. 1 h) ist möglich (3.801m). |
| 3 |
8 + 6 |
Start gegen Mitternacht zum Gipfel, vorbei am Kraterrand und dann
über einen Bergrücken zur Spitze (4.566m). Nach einem leichten
Brunch in der Saddle Hut geht es über die Miriakamba Hut zurück
zum Park Gate und zurück zum Hotel. |
Sollten
Bei der 4-Tages-Tour kann man beim Abstieg noch einmal in der Saddle-Hut schlafen
(wenn Platz ist) oder in der größeren Miriamba Hut. |
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Ol Doinyo Lengai – Der
heilige „Hügel“
Ol Doinyo Lengai ist der einzige aktive Vulkan Tansanias, abgesehen davon,
dass wir auf einer Tour am Kilimanjaro mit Kraterbesichtigung
auch dort etwas Rauch gesehen haben...
Ol Doinyo Lengai ist auch der heiliger Berg der Massai und der Bergführer
kommt immer aus einem kleinen Massai-Dorf in der Nähe des Berges.
Die Massai besteigen den Berg nicht, aber erlauben uns Touristen den Aufstieg.
Ol Doinyo Lengai ist ein Hügel verglichen mit dem Kilimanjaro, nur
2878m hoch. Aber der Aufstieg hat es in sich, da er in einem Stück
von ca. 800m Höhe aus erfolgt. Gegen 1.00 Uhr morgens gehen Sie los
und das ist hier sinnvoll, denn man würde es in der prallen Sonne
sehr viel schwerer haben. Die Spitze des Vulkans ist mit erstarrter, hellgrauer
Lava überzogen- wie eine übervolle Eistüte mit schmelzendem
Vanilleeis- und dieser steile Abschnitt ist beim Auf- und Abstieg besonders
anstrengend. Bei normalem Tempo ist man gegen 5.30 Uhr auf der Spitze
des Vulkans, um mindestens zwei Naturschauspiele zu erleben. Gegen 6.00
Uhr geht die Sonne auf, wie überall in Tansania, aber hier geht sie
genau hinter dem Kilimanjaro auf. Wir sind gespannt, ob uns sternenfeste
Leute mitteilen werden, dass das nicht an allen Tagen des Jahres so ist.
Als wir von Chagga Tours oben waren, um die Tour für Sie zu testen,
ging die Sonne hinter dem Kilimanjaro auf und Mike Nelson unser Kilimanjaro-Guide
war beeindruckt. Wenn die Sonne sich hinter dem Kili vorbemüht hat,
scheint sie auf die Kraterlandschaft des Ol Doinyo Lengai, die nicht nur
aus einem Krater besteht, sondern aus vielen Krater-Zuckerhüten,
die sich aus dem mit erstarrter Lava ausgefüllten aktiven, nördlichen
Hauptkrater erheben. Es dampft und Modder-Lava (Karbonat) ist in den Schlünden
zu erahnen. Für Pyromanen können wir eine Übernachtung
auf dem Gipfel organisieren, um ggf. nächtliche Ausbrüche aus
sicherer Entfernung zu beobachten oder zumindest das rote Farbenspiel
von "Fast-Ausbrüche". Alles auf eigenes Risiko natürlich,
es gibt kein Rettungsteam hier wie am Kilimanjaro. Für das Camp fallen
zusätzliche Kosten an. Die normale Tour geht über 3-4 Tage mit
Start in Moshi. Die Anfahrt über 8 Stunden ist schon Teil des Abenteuers,
weil man entlang des Afrikanischen Grabenbruchs und quer durch die Savanne
fährt. Der
Ol Doinyo Lengai liegt in der Nähe des Lakes Natron und wer "Out
of Africa" im Ohr hat, weiß dass diese Gegend keine Gegend
für den weißen Mann war. Heute ist sie es, da auch die Massai
vom Tourismus profitieren möchten. Daher übernachten Sie in
einem von Massai betriebenen Camp, dessen wunderbare Lage an einem Canon
mit Wildwasserbach niemand erwarten würde, der stundenlang durch
die total trockene Savanne fährt und eingestaubt aus dem Land Cruiser
steigt. Zelte, Verpflegung und Koch sind schon seit Moshi mit von der
Partie, sowie natürlich ein Artist von Fahrer, der auch Massai spricht.
Nur durch ihn wurde uns klar, wie durstig die Massai in der Steppe zu
der Zeit waren, als wir durchfuhren. Anfang 2006 herrschte vor der großen
Regenzeit eine Dürre ungewöhnlichen Ausmaßes in der Savanne.
Wir füllten alle verfügbaren Flaschen im Camp mit Wasser, um
es auf der Rückfahrt zu verteilen. Im Camp am Canon herrscht jedenfalls
kein Wassermangel, im Gegenteil. Am zweiten Tag unternehmen Sie eine geführte
Wanderung im Canon aufwärts zum Engaresero-Wasserfall, teilweise
im Wasser, was sehr angenehm ist. Nach dem Lunch dann ein Ausflug zum
Lake Natron. Der hat keinesfalls einen Beach, sondern ist Brutplatz für
unzählige Flamingos im schlammigen Uferbereich (Hauptbrutzeit August-Oktober).
Sie müssen sich wie bei jeder Safari überraschen lassen, welche
Tiere außer Flamingos zu beobachten sind, aber Hyänen, Zebras,
Büffel und auch Giraffen leben im Süßwasserzuflußbereich
des Sees. Dinner gibt es zeitig, um ein paar Stunden Schlaf vor dem Aufstieg
zu haben. Nach dem Abstieg sind Sie am dritten Tag zum frühen Lunch
zurück im Camp und entweder fahren Sie danach zurück nach Moshi
oder wechseln das Camp, um näher am Lake Natron zu sein. Bei der
4-Tage-Tour unternehmen Sie am Nachmittag des dritten Tages und am Morgen
des vierten Tages weitere Walking-Safaris am Lake Natron und fahren dann
nach Moshi zurück. Die Landschaft um den Lake Natron mit dem steil
aufragenden Ol Doinyo Lengai ist auch für Landschaftsfotographen
ein lohnendes Ziel. Die Besteigung des Ol Doinyo Lengai kann mit einer
Safari im südwestlich gelegenen Ngorongoro Krater kombiniert werden.
Eine Gesamteinschätzung von Mike, der als Kilimanjaro-Guide dem Hügel
anfangs etwas geringschätzig gegenüberstand: "Das war ein
Abenteuer, ich liebe diesen Berg!"
Aktuelle Lage: September 2007 ist der Berg nach mehreren Ausbrüchen
nicht mehr einfach zu besteigen, da viel Asche am Hang liegt und Gase
den Aufstieg erschweren. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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